Lieber Mandant,

liebe Mandantin,

 

um Ihnen in dieser Zeit unsere Unterstützung anzubieten, möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket für Unternehmen zur Coronavirus-Krise auf den Weg gebracht hat. Falls einer der nachfolgend genannten Maßnahmen für Sie infrage kommt,
halten Sie hierzu gerne mit uns Rücksprache:

 

  • Unkomplizierte und schnelle Anpassung bereits festgesetzter Vorauszahlungen an Einkommensteuer und Körperschaftssteuer (inkl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) bis zum 31. Dezember 2020, soweit Sie glaubhaft machen können, dass Ihre Einkünfte aufgrund der Krise sinken werden. Bitte beachten Sie die nächste Vorauszahlung für Einkommensteuer am 10. Juni 2020 und für die Körperschaftsteuer am 15. Juni 2020.

 

  • Dies gilt unter Darlegung Ihrer Verhältnisse ebenso für Anträge auf Stundung bereits fälliger oder fällig werdender Steuern.

 

  • Vollstreckungsmaßnahmen wie etwa Kontopfändungen werden bis zum 31. Dezember 2020 ausgesetzt, sofern Sie von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. Alle ab dem 19. März 2020 anfallenden Säumniszuschläge werden Ihnen in diesen Fällen erlassen.

 

  • Außerdem bereitet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aktuell eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Coronavirus-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten. Dies erleichtert Ihnen unter anderem die Stundung von Krediten. Im Bedarfsfall empfehlen wir Ihnen ein Gespräch bei Ihrer zuständigen Bank.
    Quelle: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Zitate/DE/2020/031620_Insolvenzantragspflicht.html

 

Wir gehen davon aus, dass das nur der Anfang einer ganzen Reihe weiterer steuerlicher Unterstützungs­maßnahmen für Betroffene der Corona-Krise sein wird und werden Sie auch zukünftig zeitnah über weitere steuerliche Maßnahmen informieren.