Sofortmaßnahmen für Unternehmen während der Corona-Pandemie

 

Lieber Mandant,
liebe Mandantin,

 

wie angekündigt, wollen wir Sie auch weiterhin zeitnah über unterstützende Maßnahmen informieren.
Die Bundesregierung möchte mit Sofortmaßnahmen die Unternehmen stützen.  
Dies reicht von flexiblem Kurzarbeitergeld über Liquiditätshilfen durch Steuerstundungen bis hin zu Überbrückungskrediten:

 

  • Kurzarbeitergeld:
    Arbeitgeber, die aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit anordnen müssen, können dieses nun unter erleichterten Bedingungen beantragen.
    Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Weiterhin gilt:
  • 10% der Beschäftigten müssen vom Arbeitsausfall betroffen sein.
  • Ermöglichung des Kurzarbeitergeldbezugs auch für Leiharbeitnehmer
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit
  • Kurzarbeitergeld gibt es nicht für Minijobs

Lesen Sie hierzu auch: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-und-qualifizierung.pdf?__blob=publicationFile&v=7

 

  • Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen: Stellung von Anträgen unter Darlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse bis zum 31.12.2020

 

  • Sondervorauszahlung Umsatzsteuer: Um den von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen weitere Erleichterungen zu verschaffen, ist es seit dem 23. März 2020 auch möglich, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabzusetzen. Demnach können dann bereits gezahlte Beträge erstattet oder mit anderen Zahllasten verrechnet werden. Für die Nutzung dieser Möglichkeit genügt ein formloser Antrag an das zuständige Finanzamt.

 

Weitere Maßnahmen sind im Gespräch, unter anderem:

 

  • Frist Umsatzsteuer-Voranmeldung: 
    Aktuell ist noch eine Verlängerung der Fristen für die Umsatzsteuer-Voranmeldungen oder eventuell sogar die vollständige Umstellung auf Quartalszahler im Gespräch.

 

  • Direkt-Zuschüsse für Solo-Selbstständige:
    Darüber hinaus ist ein direktes Zuschussprogramm für notleidende Einmannbetriebe und Kleinstunternehmen (Solo- Selbständige) geplant. Direkte Zuschusszahlungen von bis zu 10.000 Euro sind hierbei im Gespräch, aber noch nicht endgültig beschlossen. Auch Betriebe bis fünf bzw. zehn Beschäftigte sollen von dem Programm profitieren können

 

  • Gesetzentwurf zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht (CorInsAG) am 20.3.2020 vorgelegt. Durch die Neuregelung soll die Insolvenzantragspflicht für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt werden.

 

Anbei möchten wir Ihnen einige Adressen mit an die Hand geben, bei denen Sie kurzfristig finanzielle Unterstützung erhalten können:

 

 

 

 

Bei der KfW-Bank bleibt der Ablauf der Beantragung allerdings weiterhin gleich: Auch diese Kredite sind über die Hausbank (oder eines der kontoführenden Kreditinstitute) des Unternehmens zu beantragen. Die Hausbank prüft den Kreditantrag und sollte dann alles Notwendige schnell und unbürokratisch in die Wege leiten.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Auszahlung der Kreditsummen bereits vor Ostern 2020 starten könnte.

 

Bleiben Sie gesund und rufen Sie uns bei Fragen jederzeit an.


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